Zähne bleichen
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Bleaching

Der Zahnschmelz hat keine glatte, geschlossene Oberfläche, sondern ist von kleinen Poren durchzogen. Dorthinein gelangen organische Bestandteile aus der Nahrung und reagieren mit Sauerstoff, sie oxydieren. Dadurch werden diese Bestandteile sichtbar und der Zahn erscheint dunkel.

Durch Bleaching wird dieser Oxydationsvorgang chemisch wieder umgekehrt. Die organischen Bestandteile werden durch die Einwirkung von Wasserstoffperoxid wieder reduziert. Sie werden dadurch unsichtbar gemacht. Nicht entfernt, dass ist nicht möglich ohne den Zahnschmelz zu entfernen. In der Regel wird im Ergebnis ein 6 bis 8 Farbstufen hellerer Zahnschmelz erreicht. (gilt für in-office-Bleaching).

Homebleaching: Eine Bleichpaste wird in eine nächtlich zu tragenden Schiene eingefüllt. Nachteil hier: Das Zahnfleisch wird vom Wasserstoffperoxid angegriffen und die Bleichpaste wird über Nacht unkontrolliert mit dem Speichel verdünnt und verschluckt.

In-office-Bleaching: Hier wird das Zähnebleichen von einer geschulten zahnmedizinischen Fachhelferin in einer 2-stündigen Sitzung druchgeführt. Zuerst werden alle Farbpigmente mit einer professionellen Zahnreinigung (s.o.) von den Zähnen entfernt, da sonst das Bleaching nicht gleichmäßig erfolgen kann. Dann werden Lippen, Zunge und Zahnfleisch sorgfältig und dicht abgedeckt. Das Wasserstoffperoxid wird frisch angerührt und auf die zu bleichenden Zähne aufgetragen. Das können einzelne Zähne (Hochbleichen von eigenen Zähnen an einen gewünscht heller hergestellten Zahnersatz, Kronen) oder alle in der Lachlinie sichtbaren Zähne sein. Die Zähne werden dann mit einer full-mouth-UV-Lampe 15 Minuten belichtet.

Dieser Vorgang wird insgesamt dreimal wiederholt. Mit Vitamintouchierungen und Fluoridierung wird der Zahnschmelz versiegelt. In den folgenden 48 Stunden sollte auf farbintensive Nahrung (Tomaten, Rotwein u.ä.) verzichtet werden. Es wird ein Vorher- und Nachherfoto zur Dokumentation angefertigt.

Das in-office-Bleaching kostet 450 Euro.




 
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